Donzurubō, Naturdenkmal in Kashiba, Japan
Donzurubō ist ein Naturmonument in Kashiba, das sich auf 150 Metern Höhe befindet und von weißen Tuffgesteinsformationen geprägt ist. Diese Formationen entstanden vor etwa 15 Millionen Jahren durch vulkanische Ablagerungen, die später angehoben und durch Erosion geformt wurden.
Das Gebiet wurde während des Zweiten Weltkriegs genutzt, als die japanische Armee unterirdische Bunker in den Felsen errichtete, um ein Kommandozentrum für Luftoperationen zu schaffen. Nach dem Krieg wurden diese Strukturen später einer neuen Verwendung zugeführt.
Der Name Donzurubō stammt von der Erscheinung der weißen Felsen, die wie eine Schar von Kranichen aussehen, die auf dem Berghang versammelt sind.
Der Ort hat einen kostenlosen Parkplatz mit Platz für etwa fünf Fahrzeuge, öffentliche Toiletten und markierte Wanderwege, die über Treppen vom Eingang zugänglich sind. Besucher sollten bedenken, dass die Wege je nach Wetterlage rutschig sein können und festes Schuhwerk empfohlen wird.
Die unterirdischen Bunker aus der Kriegszeit funktionieren heute als seismische Beobachtungsstation der Universität Kyoto und zeigen, wie historische Strukturen völlig neue Zwecke erfüllen können. Diese Umwandlung macht das Gelände zu einem Ort, wo Kriegsgeschichte und moderne Wissenschaft zusammentreffen.
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