Taima-dera, Buddhistischer Tempel in Katsuragi, Präfektur Nara, Japan.
Taima-dera ist ein buddhistischer Tempel in Katsuragi, Präfektur Nara, der drei Hauptgebäude umfasst: die Mandala-Halle, die Kondō-Halle und die Kōdō-Halle. In jedem dieser Räume stehen alte Buddha-Figuren aus Holz, Ton und Bronze, die verschiedene Epochen der japanischen Bildhauerei zeigen.
Der Prinz Maroko gründete den Ort im Jahr 612, und sein Enkel verlegte ihn 681 an seinen heutigen Standort. Die zwei Pagoden stammen aus dem Jahr 710 und gehören zu den ältesten Holzbauten, die noch in ihrer ursprünglichen Form stehen.
Der Name verbindet sich mit Prinzessin Chūjō, die hier nach der Überlieferung im 8. Jahrhundert ein gewebtes Mandala schuf, das heute nachts hinter verschlossenen Türen aufbewahrt wird. Mönche und Pilger kommen regelmäßig, um vor diesem Textilbild zu beten, das das Reine Land zeigt.
Die Anlage liegt etwa einen Kilometer westlich vom Bahnhof Taimadera der Kintetsu-Linie und ist zu Fuß in wenigen Minuten erreichbar. Der Weg führt durch ein kleines Dorf, das vor allem morgens und am frühen Nachmittag ruhig ist.
Eine Tonfigur des Maitreya-Buddha aus dem Jahr 681 ist die älteste erhaltene Tonskulptur ihrer Art in Japan. Die zwei Pagoden sind außerdem die einzigen Zwillingstürme aus der Nara-Zeit, die bis heute stehen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.