Shionjiyama Kofun, Alter Grabhügel in Yao, Japan.
Das Shionjiyama Kofun ist ein Grab in Form eines umgekehrten Schlüssels mit einem quadratischen Ende und einem runden Ende, insgesamt 160 Meter lang. Die Anlage liegt auf einem natürlichen Hang und besteht aus drei unterirdischen Kammern, in denen Archäologen Bronzespiegel, Waffen und wertvolle Gegenstände entdeckten.
Das Kofun wurde im 5. Jahrhundert erbaut und gehört zu einer Zeit, als solche Gräber in Japan ihre größte Bedeutung hatten. Die Anlage zeigt, wie mächtige Personen in dieser Epoche ihre Toten ehren wollten.
Das Heiligtum zeigt Überreste von mehr als 3000 Haniwa-Tonfiguren, die einst die Gräber schmückten und die religiösen Vorstellungen der antiken japanischen Gesellschaft widerspiegelten. Diese Tonfiguren verkörperten spirituelle Konzepte und zeigen, wie die damaligen Menschen an das Leben nach dem Tod dachten.
Der Ort liegt auf einem natürlichen Hang und verfügt über ein Learning Center mit Informationen über das Ausgrabungen und die Geschichte. Besucher können das Gelände auf ausgeschilderten Wegen erkunden und mehr über die Ausgrabungen in der modernen Ausstellung erfahren.
Die Anlage war ursprünglich mit aufwändigen Wassergräben und Wällen umgeben, die ihre Bedeutung als heiliger Ort unterstrichen. Der Erdwall wurde aufgeteilt, um sich an die natürliche Neigung des Hanges anzupassen, auf dem das Kofun steht.
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