Takayasu Castle, Bergfestung am Berg Takayasu, Japan
Takayasu Castle ist eine alte Bergburg, die auf dem Gipfel des 487 Meter hohen Takayasu-Bergs am Südende des Ikoma-Gebirges an der Grenze zwischen Nara und Osaka vermutet wird. Klare Mauern, Tore oder andere Reste der Burg wurden nicht gefunden; 1978 entdeckte eine Suchgruppe im Berg die Steinfundamente von sechs Gebäuden, von denen zwei durch Ausgrabungen in das frühe 8. Jahrhundert datiert wurden.
Die Befestigung wurde 667 während einer Periode regionaler Konflikte gegründet und spielte eine wichtige Rolle bei der Kontrolle der Grenzen zwischen zwei Provinzen. Der Ort wurde 701 aufgegeben und markierte das Ende seiner Zeit als aktive Militäranlage.
Der Name steht im Nihon Shoki: 667 wurde Takayasu nach der Niederlage von Baekgang zusammen mit anderen Bergfestungen zum Schutz der Hauptstadtregion errichtet. 669 bestieg Kaiser Tenji den Grat, um die Reparaturen zu prüfen, brach sie aber aus Rücksicht auf die Erschöpfung der Bevölkerung ab. 672, im Jinshin-Krieg, verbrannte die Garnison des Ōmi-Hofes ihre Steuerlager und floh.
Klare Mauern oder Überreste der Festung sind nicht bestätigt; Besucher dürfen keine ausgeschilderten Ruinen erwarten. Der Gipfel wird zu Fuß erreicht, und der Westhang zur Ebene von Osaka ist steil. Ausgrabungen der Präfekturen Osaka und Nara im vermuteten Bereich erbrachten keine eindeutigen Strukturen. Auf dem Gipfel steht zudem eine Wetterradarstation des Observatoriums von Osaka.
Von der Burg Takayasu wurden nie klare Mauern oder Reste gefunden; selbst ihr Verlauf ist ungewiss. 1978 entdeckte die Gruppe „Takayasu o saguru kai“ im Berg Stein-fundamente, die Aufmerksamkeit erregten, doch die Ausgrabungen datierten zwei der sechs Gebäude in das frühe 8. Jahrhundert, und spätere Grabungen von Osaka und Nara ergaben keine eindeutigen Spuren.
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