Chōgosonshi-ji, Buddhistischer Tempel in Heguri, Japan
Chōgosonshi-ji ist ein Tempel auf dem Berg Shigi, der durch seine Kakezukuri-Bauweise auffällt, bei der die Gebäude über Holzpfeiler aus dem Hang ragen. Die Haupthalle und weitere Bauwerke verteilen sich über mehrere Ebenen und nutzen das steile Gelände geschickt aus.
Der Ort entstand im späten 6. Jahrhundert als Gründung von Prinz Shōtoku, einem frühen Förderer des Buddhismus in Japan. Nach der Zerstörung während der Kämpfe Ende des 16. Jahrhunderts ließ Toyotomi Hideyori ab 1602 die Anlage wiederaufbauen.
Der Tempel beherbergt den Nationalschatz Shigisan Engi Emaki, eine Sammlung bemalter Schriftrollen aus der späten Heian-Zeit mit religiösen Geschichten.
Eine Seilbahn führt von der Seite der Präfektur Osaka bis nahe an die Anlage heran und erleichtert den steilen Aufstieg. Die Haupthalle steht ganzjährig für Gebete offen, wobei die Morgenstunden oft ruhiger sind.
Tigerstatuen aus verschiedenen Epochen bewachen die Wege und Plätze innerhalb der Anlage, manche aus Stein, andere aus Bronze oder lackiertem Holz. Der Ort gilt als eines der wichtigsten Zentren für die Verehrung von Bishamonten, einer buddhistischen Schutzgottheit.
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