Honkyō-ji, Buddhistischer Tempel in Ōmura, Japan.
Honkyō-ji ist ein buddhistischer Tempel in Ōmura mit einer Haupthalle, die 1632 erbaut wurde und chinesische architektonische Elemente wie traditionelle Holzbalken und verzierte Dachstrukturen zeigt. Der Gebäudekomplex bewahrt diese historischen Merkmale bis heute auf.
Der Tempel wurde 1620 von einem chinesischen Mönch gegründet und entstand in einer Zeit des aktiven Handels zwischen China und dem Hafen von Nagasaki. Diese Verbindung zu maritimen Handelsnetzwerken prägte seine frühe Entwicklung.
Der Tempel ist ein wichtiges Zentrum für die Obaku-Schule des Zen-Buddhismus in der Region. Besucher können hier die täglichen buddhistischen Zeremonien beobachten und das spirituelle Leben der Gemeinde kennenlernen.
Der Tempel befindet sich in der Nähe der Straßenbahnhaltestelle Shiminkaikan und ist täglich für Besucher zugänglich. Es ist hilfreich, bequeme Schuhe zu tragen, da Sie barfuß in bestimmte Bereiche gehen müssen.
Eine große chinesische Glaslaterne hängt von der Decke der Haupthalle und stammt von chinesischen Seehändlern, die den Tempel im Laufe der Jahrhunderte besuchten. Dieses Objekt verkörpert eine direkte Verbindung zur maritimen Vergangenheit des Ortes.
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