Matsudo Castle, Japanische Burg in Matsudo, Japan
Die Burg Matsudo ist eine hirayama-Burgstätte aus der Sengoku-Zeit auf einem 20 bis 25 Meter hohen Plateau in Matsudo, Präfektur Chiba. Erhalten sind Erdarbeiten: Höfe, Trockengräben und Teile von Erdwällen, die kaum zu erkennen sind. Der Nordteil ist heute der Geschichtspark Todakigaoka um die frühere Villa Todai-tei der Familie Mito Tokugawa; der Südteil gehört zur Gartenbaufakultät der Universität Chiba.
Die Burg Matsudo war eine Hirayama-Burg aus der Sengoku-Zeit in der Provinz Shimōsa, die im 15. und 16. Jahrhundert von den Clans Hara und Takagi gehalten wurde. In den Jahren Chōroku und Kansei besetzten Hara Shinano Nyūdō und sein Sohn Hara Hachirō, Vasallen des Chiba-Clans, auf Befehl des Shoguns Ashikaga Yoshimasa die Burg Matsuwata. 1538, vor der ersten Schlacht von Kōnodai, verließ das Heer der späteren Hōjō in der Nacht des 6. Oktober die Burg Edo und erreichte Matsudo am Morgen des 7. Oktober.
Die Burg trägt auch den Namen Matsuwatari-jō (松渡城). Im 15. und 16. Jahrhundert lag sie in den Händen der Clans Hara und Takagi; Hara Shinano Nyūdō und sein Sohn Hara Hachirō zogen auf Befehl des Shoguns Ashikaga Yoshimasa in die Burg ein. 1538 verließ das Heer der späteren Hōjō in der Nacht des 6. Oktober die Burg Edo und erreichte Matsudo am folgenden Morgen.
Die Anlage liegt auf einer Hochebene von 20 bis 25 Metern; der Nordteil ist heute der Geschichtspark Todakigaoka mit der ehemaligen Villa der Familie Mito Tokugawa, Todai-tei, und dem Geschichtsmuseum Todai, der Südteil gehört zur Gartenbaufakultät der Universität Chiba. Reste von Höfen, Trockengräben und Erdwällen sind kaum noch zu erkennen. Begrenzt wurde die Burg durch ein Tal, das zwischen der Hochebene und der Universitätsfarm nach Südosten verläuft.
Von den Erdarbeiten der Burg sind nur schwache Spuren erhalten: einige Kuruwa-Bereiche, Trockengräben und Erdwälle auf einem Plateau von 20 bis 25 m, meist kaum zu erkennen. Der Nordteil des Geländes umfasst heute die Todei-Residenz, eine ehemalige Villa der Familie Mito Tokugawa, und das Todei-Geschichtsmuseum im historischen Park Todei-ga-oka; der Südteil gehört zur Gartenbaufakultät der Universität Chiba.
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