Pine Trees, Stellschirmgemälde im Nationalmuseum Tokyo, Japan
Pine Trees ist ein Paar Paravents im Tokyo National Museum, das Kiefern zeigt, die aus Nebelschichten auftauchen. Jeder Paravent misst 156,8 mal 356 Zentimeter und besteht aus Holzrahmen mit Papier und Tusche auf schlichtem Hintergrund.
Hasegawa Tōhaku schuf dieses Werk um 1595 während der Momoyama-Zeit. Die japanische Regierung erklärte beide Paravents 1952 zum Nationalschatz.
Die beiden Paravents zeigen Kiefern im Nebel und verwenden Tuscheverläufe, um Tiefe und Raum ohne Umrisslinien oder Farbe zu schaffen. Diese Technik folgt der Zen-Tradition der Reduktion und lässt den Betrachter die Leere zwischen den Bäumen als Teil der Komposition erleben.
Die Paravents sind in der japanischen Galerie des Museums zu sehen, wo die Beleuchtung die Tuschabstufungen hervorhebt. Besucher sollten etwas Zeit einplanen, um die feinen Übergänge und die Wirkung des Papiers aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten.
Tōhaku verwendete raues Papier und Strohpinsel, um eine Maltechnik zu entwickeln, die vor ihm niemand in dieser Form eingesetzt hatte. Das Werk gilt als erstes großformatiges Bild, das ausschließlich Bäume ohne zusätzliche Landschaftselemente zeigt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.