Ikehara Dam, Bogenstaumauer in der Präfektur Nara, Japan
Die Ikehara-Talsperre ist ein Bogendamm in der Präfektur Nara, der sich mit 460 Metern Länge über das Tal spannt und eine Höhe von 111 Metern erreicht. Die Betonkonstruktion bildet eine breite Wasserfläche, hinter der sich steile bewaldete Hänge erheben, während das gespeicherte Wasser den Fluss in einen langgestreckten See verwandelt.
Die Bauarbeiten begannen im Jahr 1962 und wurden 1964 abgeschlossen, wobei die Talsperre zu den wichtigen Wasserbauprojekten jener Zeit in Japan gehörte. Die Fertigstellung veränderte die Landschaft rund um Shimokitayama dauerhaft und schuf einen neuen Lebensraum in der Region.
Der Stausee zieht Fischer an, die dort den Bewohnern des Yoshino-Distrikts begegnen können, während sie sich an den Ufern entspannen oder ihre Angelausrüstung vorbereiten. Das Bauwerk hat sich im Laufe der Jahre zu einem Ort entwickelt, an dem Einheimische regelmäßig die Ruhe der Wasserlandschaft suchen und Zeit im Freien verbringen.
Besucher sollten auf schmale Straßen vorbereitet sein, die sich durch bergiges Gelände winden und zu Aussichtspunkten in der Nähe des Stausees führen. Bei feuchtem Wetter kann das Betreten der Uferbereiche rutschig sein, daher ist festes Schuhwerk ratsam.
Die Betonstruktur folgt der natürlichen Form des engen Tals und nutzt dabei die Kompression, um das Gewicht des Wassers auf die felsigen Seitenwände zu verteilen. Diese Bauweise ermöglichte eine schmalere Mauer im Vergleich zu anderen Designs und machte das Projekt in den 1960er Jahren zu einer technischen Leistung.
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