Sayama Pond, Bewässerungsreservoir in Ōsakasayama, Japan.
Der Sayama-Stausee ist ein künstliches Gewässer zur Bewässerung in Ōsakasayama mit einem Staudamm aus Erde. Das Wasser wird über ein verzweigtes Kanalnetz zu den umliegenden Feldern geleitet.
Das Gewässer wurde ursprünglich um 616 n. Chr. während der Herrschaft der Kaiserin Suiko angelegt. Ein buddhistischer Mönch führte später erhebliche Renovierungen durch und prägte die Wasserwirtschaft Japans.
Der Name des Gewässers stammt von seiner Form und Lage in der Region. Heute ist es ein Ort, wo Besucher die alte Wasserbaukunst in ihrer praktischen Anwendung erleben können.
Der Ort ist am besten zu Fuß erreichbar, um die Umgebung und den Damm zu erkunden. Ein nahegelegenes Museum zeigt archäologische Funde aus verschiedenen Bauphasen.
Archäologen haben unter dem nördlichen Damm alte hölzerne Rohre und Steinsärge aus unterschiedlichen Epochen entdeckt. Diese Funde zeigen, wie mehrmals erneuert und verbessert wurde.
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