Rashōmon, Kalksteinhöhle in Niimi, Japan.
Rashōmon ist eine Kalksteinhöhle in Niimi, Japan, die durch natürliche Erosion über einen sehr langen Zeitraum entstanden ist. Besonders auffällig sind die natürlichen Felsbögen, die sich bis zu rund 40 Meter hoch aufragen.
Die Höhle soll in der Edo-Zeit entdeckt worden sein, als ein Jäger, der einem Marderhund folgte, zufällig auf diese Felsformation in den Bergen stieß. Diese zufällige Begegnung brachte eine unterirdische Landschaft ans Licht, die seither Menschen anzieht.
Die Höhle war Drehort für japanische Produktionen, darunter eine Verfilmung des Kriminalromans "Dorf der acht Gräber" von Yokomizo Seishi. Besucher können heute noch die Felsformationen sehen, die in diesen Filmen zu erkennen sind.
Der Weg zum Höhleneingang führt über einen abschüssigen Pfad vom Parkplatz, der bei Nässe rutschig sein kann, also sind feste Schuhe empfehlenswert. Informationsschilder entlang des Weges helfen dabei, sich sicher zu orientieren.
Jeden Sommer, rund um Anfang Juli, bevölkern Hotaria-parvula-Glühwürmchen die Umgebung der Höhle und erhellen die Felsen mit ihrem natürlichen Leuchten. Diese Art ist kleiner als die häufiger gesehenen Glühwürmchenarten Japans und ihr Licht wirkt besonders zart.
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