羽黒神社, Shinto shrine in Japan
Der Haguro-Schrein ist ein kleines Shinto-Heiligtum in Kurashiki, das auf einem niedrigen Hügel in der Stadtmitte thront und durch drei verschiedene Wege erreichbar ist. Das Hauptgebäude hat ein traditionelles Satteldach, hölzerne Balken und ist mit feinen Schnitzereien von Tieren und Pflanzen geschmückt, die den Wohlstand der Kaufleute widerspiegeln, die es über Jahrhunderte unterstützten.
Das Heiligtum wurde 1658 gegründet, im gleichen Jahr, als ein Dammbauprojekt ein Gebiet an der Küste in benutzbares Land verwandelte und die Stadt schnell wuchs. Die Gründung war ein Dankesopfer des lokalen Feudalherren für den Erfolg dieses ehrgeizigen Landgewinnungsprojekts.
Der Schrein trägt den Namen Haguro und ist mit einer lokalen Legende über einen Fuchs verbunden, der einer Familie Glück brachte. Heute nutzen die Bewohner den Ort, um während Festen und im Alltag zusammenzukommen, was zeigt, wie stark das Heiligtum in der Gemeinschaft verwurzelt ist.
Das Heiligtum ist leicht zu erreichen: Drei Wege führen hinauf zum Hügel, zwei können mit dem Auto befahren werden und einer hat Treppen zum Zu Fuß Gehen. Besucher finden vor Ort einen gepflasterten Weg mit Laternen und ein ruhiges Umfeld, das ideal ist, um innezuhalten und die Umgebung zu erkunden.
Der Schrein hat ein besonderes Merkmal auf seinem Dach: eine Figur namens Karasu Tengu, oder Rabe-Tengu, die vom Berg Haguro in der Präfektur Yamagata stammt. Diese mythische Kreatur soll über die Stadt wachen und ist bei Besuchern und Kindern beliebt, die sie fotografieren und während spezieller Tengu-Festivals feiern.
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