Kyoto Maizuru Port, Seehafen in Japan
Der Kyoto Maizuru Port ist ein großer Handels- und Passagierhafen an der japanischen Küste des Japanischen Meers in der Stadt Maizuru, in der Präfektur Kyoto. Er verfügt über mehrere Hafenbecken, Kaimauern, Lagerhallen und Bereiche für den Umschlag von Fracht und Containern.
Der Hafen wurde im späten 19. Jahrhundert angelegt und diente ursprünglich als Marinestützpunkt der kaiserlichen japanischen Flotte. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er zu einem zivilen Handelshafen umgewidmet und seitdem kontinuierlich ausgebaut.
Maizuru ist für viele Japaner mit der Rückkehr der Soldaten nach dem Zweiten Weltkrieg verbunden, da der Hafen einer der wenigen Orte war, an denen Repatriierte aus dem Ausland ankamen. Diese Erinnerung ist in der Stadt lebendig und spiegelt sich in einem nahegelegenen Gedenkmuseum wider, das Besucher heute besichtigen können.
Der Hafenbereich ist nicht frei zugänglich, kann aber von öffentlichen Aussichtspunkten in der Umgebung gut beobachtet werden. Ein Besuch früh am Morgen oder am späten Nachmittag bietet oft die besten Blicke auf ein- und auslaufende Schiffe.
Der Hafen von Maizuru war nach dem Zweiten Weltkrieg einer der wenigen Orte in Japan, an denen Repatriierte aus der Sowjetunion ankamen, manchmal Jahre nach Kriegsende. Manche Familien warteten hier jahrelang auf die Rückkehr von Angehörigen, die in sibirischen Lagern festgehalten worden waren.
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