Wakamiya Hachiman-gū, Shinto shrine in Japan
Wakamiya Hachiman-gū ist ein Shinto-Schrein in Kyoto, dessen Hauptgebäude schlicht gestaltet sind, mit glatten Steinwegen, die von Jahrhunderten von Besuchern abgenutzt wurden. Um die Haupthalle herum befinden sich mehrere kleinere Schreine, die anderen Gottheiten gewidmet sind, sowie Steinlaternen und Opfertische, an denen Blumen und Kerzen platziert werden.
Der Schrein wurde 1053 gegründet und erlebte eine lange Geschichte mit Kriegen und Zerstörung, insbesondere während des Onin-Krieges, bevor er schließlich nach 1605 an seinen heutigen Standort verlegt wurde. Während der Samurai-Zeit besuchten berühmte Generäle und Adelsfamilien wie die Ashikaga das Heiligtum, um heilige Schätze zu opfern und Segen zu erbitten.
Der Schrein ist eng mit der Töpferkunst verbunden, da hier ein Gott der Keramik verehrt wird und lokale Handwerker zum Beten kommen. Besucher können diese Handwerkstradition besonders während des Keramikfestivals im August erleben, wenn Künstler ihre Werke rund um das Heiligtum ausstellen.
Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da die Besichtigung des Heiligtums das Gehen über Steinwege und das Betreten mehrerer kleinerer Schreine mit sich bringt. Das Gelände ist das ganze Jahr über zugänglich, aber während des Keramikfestivals im August ist mit mehr Menschenmengen zu rechnen.
Ein kleinerer Schrein innerhalb des Geländes ist Toushiro gewidmet, einem legendären Töpfer von der Insel Shikoku, dessen Andenken das handwerkliche Erbe der Region bewahrt. Diese spezielle Ehrung zeigt, wie das Heiligtum die Geschichte der lokalen Handwerkskunst mit der spirituellen Verehrung verbindet.
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