Rokuharamitsu-ji, Buddhistischer Tempel in Higashiyama-ku, Kyoto, Japan
Rokuharamitsu-ji ist ein buddhistischer Tempel in Higashiyama-ku, Kyoto, Japan, der alte Hallen, steinerne Denkmäler und mehrere Buddha-Statuen beherbergt. Die Haupthalle zeigt Architektur aus der Kamakura-Zeit und vermittelt einen Eindruck vom traditionellen Tempelbau dieser Epoche.
Der Mönch Kūya gründete den Tempel im Jahr 963 als Zentrum für religiöse Lehre und Praxis. Die Anlage beherbergte später Wohnhäuser des Taira-Clans und regionale Beamte des Kamakura-Shogunats.
Der Tempel dient als 17. Station der Saigoku-Kannon-Pilgerroute und als Teil der Miyako-Shichifukujin-Route durch die Stadt. Pilger kommen hierher, um Glück und spirituelle Führung zu suchen, während sie die religiösen Traditionen fortsetzen, die seit Jahrhunderten gepflegt werden.
Die Anlage ist zwischen 8:30 und 16:30 Uhr zugänglich und bietet Gelegenheit zur Besichtigung der Tempelbauten und des Innenhofs. Das Museum Reiwa Hall zeigt nationale Schätze gegen einen Eintrittspreis.
Eine elfköpfige Kannon-Statue, die Kūya im Jahr 951 schuf, steht im Tempel und wird nur alle zwölf Jahre der Öffentlichkeit gezeigt. Diese seltene Zeremonie zieht dann zahlreiche Gläubige an, die eine der ältesten religiösen Skulpturen Japans sehen wollen.
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