Rokudōchinnō-ji, Buddhistischer Tempel in Higashiyama-ku, Japan.
Rokudōchinnō-ji ist ein buddhistischer Tempel in Higashiyama-ku, am Fuß der östlichen Hügel von Kyoto gelegen. Das Tempelgelände umfasst eine Schatzkammer mit fünfzehn religiösen Statuen und Kunstwerken aus verschiedenen Jahrhunderten.
Der Mönch Kūya Shōnin gründete den Tempel im Jahr 963 während einer großen Seuche, die Kyoto heimsuchte. Seine spirituelle Arbeit half den Bewohnern, mit dem Tod und der Trauer umzugehen.
Der Tempel beherbergt eine Statue des Mönchs Kūya, aus dessen Mund kleine Buddha-Figuren hervorkommen, die seine Rezitation heiliger Sutras darstellen. Diese Darstellung zeigt, wie gesprochene Gebete als sichtbare Zeichen des Glaubens verstanden wurden.
Der Tempel liegt an der Gojō-dōri-Straße nahe Yamatoōji-agaru und ist täglich für Besucher geöffnet. Informationen über Zeremonien und Kunstwerke sind in mehreren Sprachen verfügbar.
Während des jährlichen Obon-Festes im August läuten Menschen die Mukae-gane-Glocke, um die Geister ihrer Vorfahren willkommen zu heißen. Dieser Brauch verbindet die Welt der Lebenden mit dem Reich der Ahnen durch den Klang der Glocke.
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