Gojō Bridge, Brücke im Gion-Viertel, Kyoto, Japan
Die Gojō-Brücke überspannt den Kamo-Fluss mit acht Fahrspuren und verbindet das Stadtzentrum von Kyoto mit den östlichen Vierteln nahe des Kiyomizu-Tempels. Die Fahrbahn führt direkt zum Bahnhof Kiyomizu-Gojo und mehreren Bushaltestellen am Ufer.
Die Brücke entstand erstmals im Jahr 1139 und wurde 1589 unter dem Befehl von Toyotomi Hideyoshi an ihren heutigen Standort verlegt. Der ursprüngliche Übergang befand sich dort, wo heute die Matsubara-Brücke steht.
Die Brücke trägt den Namen der fünften Straße im historischen Straßennetz von Kyoto und steht für die Begegnung zwischen dem jungen Krieger Ushiwakamaru und dem Mönch Benkei. Am westlichen Ende erinnern Steinstatuen an diese Episode, die bis heute in Theaterstücken und Erzählungen lebendig bleibt.
Der Übergang dient als Teil der Nationalstraßen 1 und 8 und ermöglicht direkten Zugang zum Bahnhof und mehreren Bushaltestellen. Fußgänger können die Brücke auf beiden Seiten überqueren und dabei die Aussicht auf den Fluss genießen.
Die Brückengeländer tragen sechzehn bronzene Zierelemente, von denen einige Inschriften aus dem Jahr 1645 aufweisen. Diese Details bieten einen Einblick in die Handwerkskunst der frühen Edo-Zeit.
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