Kyoto Daibutsu, Buddhistische Tempelstatue in Higashiyama-ku, Japan.
Der Kyoto Daibutsu in Hōkō-ji ist 19 Meter hoch und besteht aus Holz und Kupfer. Die Konstruktion verbindet traditionelle Bautechniken mit wertvollen Materialien, die sorgfältig verarbeitet wurden.
Die ursprüngliche Statue wurde 1588 unter der Leitung von Toyotomi Hideyoshi erbaut. Die Konstruktion nutzte geschmolzene Waffen, die von nicht-samurai-Bürgern aus ganz Japan gesammelt wurden.
Die Statue ist einer der drei großen Buddhafiguren Japans und wurde während der Azuchi-Momoyama-Periode geschaffen. Sie zeigt die künstlerische Handwerkskunst dieser Zeit und bleibt ein wichtiges Werk der buddhistischen Skulptur.
Das Gelände ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, die zum Bezirk Higashiyama führen. Informationszentren vor Ort können Besuchern dabei helfen, die Umgebung zu erkunden und die beste Zeit für einen Besuch zu planen.
Die erste westliche Darstellung einer japanischen Daibutsu stammte von diesem Standort, als Engelbert Kaempfer 1691 eine Zeichnung anfertigte. Diese frühe künstlerische Dokumentation machte die Statue außerhalb Japans bekannt.
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