Hōjū-ji Temple, Buddhistischer Tempel im Bezirk Higashiyama, Kyoto, Japan
Hōjū-ji ist ein Tendai-buddhistischer Tempel im Bezirk Higashiyama in Kyoto, gegründet von Fujiwara no Tamemitsu. Seine Hauptfigur ist Fudō Myōō, eine Statue aus der Heian-Zeit, die Ennin zugeschrieben wird. Zum Gelände gehören eine Haupthalle, eine Amida-Halle, ein Garten, eine dreizehnstöckige Steinpagode und ein Tor, das vom ehemaligen kaiserlichen Mausoleum hierher versetzt wurde.
Fujiwara no Tamemitsu gründete Hōjū-ji 988 zum Gebet für seine Frau und Tochter, doch 1032 brannte der Tempel nieder. 1158 machte Kaiser Go-Shirakawa ihn zu seiner Klosterresidenz Hōjūji-dono, und 1183 steckten Truppen des Minamoto no Yoshinaka den Südpavillon in Brand. Unter Minamoto no Yoritomo 1191 wiederaufgebaut, bewachte er Go-Shirakawas Grab, bis die Meiji-Zeit Grab und Tempel trennte.
Am 15. November feiert der Tempel das große Fest des Migawari Fudō-son mit einem Goma-Feueropfer und einer Aufführung des Bugaku-Tanzes. Die Hauptfigur, ein Fudō Myōō, der Ennin zugeschrieben wird, wurde von Kaiser Go-Shirakawa verehrt und soll bei Yoshinakas Brand seinen Platz eingenommen haben. Im Mai wird das hölzerne Bildnis des Kaisers gezeigt.
Das Haupttor ist das frühere Eingangstor des kaiserlichen Mausoleums, und der bogenförmige Durchgang führt in den Hof. Der Tempel liegt im Viertel Sanjūsangendō-mawari-chō in Higashiyama-ku, wenige Schritte vom Sanjūsangendō entfernt. Die Feiern am 15. November und 14. Dezember ziehen Besucher an, an anderen Tagen ist es ruhiger.
Die Hauptfigur Fudō Myōō soll von Ennin geschaffen worden sein und beim Brand des Hōjūji-dono durch Yoshinakas Truppen 1183 an die Stelle des Cloistered Emperor Go-Shirakawa getreten sein. Am 15. November findet im Tempel noch heute eine Fudō-Zeremonie statt.
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