Chōryū-ji, Buddhistischer Tempel in Gujō, Japan
Chōryū-ji ist ein buddhistischer Tempel in Gujō mit mehreren Hallen, darunter die Haupthalle Taishi-do, die von dichten Bambushainen und traditionellen Steinstrukturen umgeben ist. Das Gelände umfasst auch einen Steintempel und andere religiöse Bauten, die in die natürliche Waldlandschaft eingebettet sind.
Der buddhistische Mönch Taichō gründete Chōryū-ji im Jahr 718 und machte es zu einer der frühesten religiösen Stätten in der Region Gujō. Diese Gründung markiert einen wichtigen Moment in der Verbreitung des Buddhismus in dieser Bergregion Japans.
Der Tempel ist mit der Shugendo-Praxis verbunden, die buddhistische Lehren mit traditioneller Bergverehrung verbindet und bei lokalen Besuchern lebendig bleibt. Diese Verbindung prägt bis heute das spirituelle Leben am Ort.
Das Tempelgelände ist das ganze Jahr über zugänglich, wobei Meditationssitzungen durch vorherige Absprache mit dem Tempelbüro arrangiert werden können. Es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen, da der Weg durch die Bambushaine uneben sein kann.
Ein Steintempel auf dem Gelände wächst parallel zu einer Kiefer und schafft eine besondere architektonische Erscheinung, die sich im Laufe der Zeit verändert. Dieses Zusammenspiel zwischen Stein und Baum ist ein stilles Zeugnis der Zeit und macht den Ort für aufmerksame Besucher besonders.
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