Burg Gujō-Hachiman, Japanische Burg auf dem Berg Hachiman in Gujō, Japan.
Gujō Hachiman ist eine Burg auf einem Hügel im Zusammenflussgebiet dreier Flüsse in der Präfektur Gifu, etwa 350 Meter über dem Meeresspiegel. Die Anlage besteht aus einem vierstöckigen Turm mit fünf Dachebenen, der von Steinmauern und einem Innenhof umgeben ist.
Endō Morikazu errichtete die Festung 1559 als strategischen Punkt am Flussdreieck. Nach der Abrissverfügung von 1871 stand der Hügel mehr als sechs Jahrzehnte leer, bis die Stadt 1933 den Turm aus Holz wieder aufbauen ließ.
Der Name verweist auf die historische Region Hachiman, die heute Teil von Gujō ist und ihre Identität durch den Festungsturm erhält. Besucher erleben hier die Tradition des Holzbaus, die sich auch in den umgebenden Gebäuden der Altstadt fortsetzt.
Der Aufstieg vom Stadtzentrum dauert etwa 20 Minuten zu Fuß, wobei der Weg zunehmend steiler wird. Für den Rückweg sollte man zusätzliche Zeit einplanen, besonders bei warmem Wetter oder nach Regen.
Der Turm gilt als älteste aus Holz wiederaufgebaute Burg Japans, die nach der Meiji-Zeit entstand. An klaren Tagen reicht der Blick vom obersten Geschoss bis zur Bergkette des Hakusan-Nationalparks.
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