Gujō, Bergstadt in der Präfektur Gifu, Japan.
Gujō ist eine Stadt in der Präfektur Gifu im zentralen Japan, die sich entlang des Flusses Nagara durch bewaldete Berglandschaft erstreckt. Die Straßen folgen dem natürlichen Gefälle und kleine Kanäle führen klares Flusswasser durch Wohnviertel und Einkaufsstraßen.
Mehrere Ortschaften schlossen sich 2004 zu einer neuen Verwaltungseinheit zusammen und übernahmen den Namen des alten Bezirks. Die Tradition der Wasserwirtschaft und des Handwerks reicht mehrere Jahrhunderte zurück, als Händler und Handwerker sich entlang der Flussroute niederließen.
Der Name stammt vom historischen Verwaltungsbezirk und die Stadt ist bekannt für ihre Wassertänze, bei denen Einheimische durch die sommerlichen Nächte tanzen. Die Tanzschritte werden von Generation zu Generation weitergegeben und jeder kann auf den öffentlichen Plätzen mitmachen.
Eine Bahnlinie verbindet die Stadt mit anderen Orten in der Präfektur und mehrere Landstraßen führen durch das Tal. Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen im älteren Zentrum und man kann sie zu Fuß erkunden, doch einige Bezirke erfordern einen Bus oder ein Auto.
Hier entstehen viele der täuschend echten Plastikgerichte, die man in japanischen Restaurantfenstern sieht, und Werkstätten bieten Kurse an, in denen man selbst Wachsmodelle formt. Die Technik erfordert geschickte Handbewegungen und schnelles Arbeiten, bevor das heiße Material aushärtet.
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