Sesshū Memorial Museum, Museum für Kunst und Biografie in Masuda, Japan.
Das Sesshū-Gedenkmuseum in Masuda (Präfektur Shimane) wurde 1990 neben dem Daiki-an eröffnet, einem Ort, der mit Sesshūs Tod und Grab verbunden ist. Sein Gebäude ahmt den Tiantong-Tempel in Ningbo nach, wo Sesshū den ersten Sitz erhielt. Die Sammlung umfasst Sesshūs Porträt des Masuda Kanetaka von 1479, ein wichtiges Kulturgut, sowie Dokumente der Familien Yasutomi und Sufu.
Das Museum wurde im Oktober 1990 neben dem Daiki-an eröffnet, einer kleinen Halle, die als Sterbe- und Begräbnisort Sesshūs gilt. Das Daiki-an wurde 1702 von Daiki Shōshuku nach dem Brand des Tōkō-ji von 1576 wieder errichtet, die Haupthalle 1799 erneuert. Ab 1926 setzten sich Bürger um Terai Bunzaburō, den ersten Bürgermeister von Masuda, für den Erhalt ein; der Museumsbau folgte dem Ankauf von Sesshūs Porträt des Masuda Kanetaka von 1479 durch die Stadt im Jahr 1989.
Die Sammlung zeigt Werke, die mit dem Leben und der Umgebung des Malers verbunden sind, darunter Blüten- und Vogelmotive auf Rollen. Diese Arbeiten vermitteln einen Einblick in die künstlerische Welt der damaligen Zeit und ihre Bedeutung für die Region.
Das Museum erreicht man mit dem Bus der Ishinan-Kotsu-Linie in 10 Minuten vom JR-Bahnhof Masuda in Richtung Kushiro, Ausstieg Sesshu Kinenkan Iriguchi, dann 5 Minuten zu Fuß, oder mit dem Taxi in 10 Minuten. Es ist von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet, letzter Einlass um 16:30 Uhr, und schließt dienstags, am Tag nach Feiertagen (außer Wochenenden und Feiertagen) sowie vom 29. Dezember bis 3. Januar.
Das Museum bewahrt eine Sammlung von Familie-Dokumenten auf, die seltene Einblicke in die regionale Verwaltung und Wirtschaft vergangener Zeiten geben. Diese Aufzeichnungen sind heute weniger bekannt als die Kunstwerke, aber zeigen die alltägliche Geschichte der Region auf.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 94.062 Mitwirkenden weltweit.