Ikō-ji, Buddhistischer Tempel in Masuda, Japan
Iko-ji ist ein buddhistischer Tempel in Masuda, der sich durch einen traditionellen japanischen Garten auszeichnet, in dem ein halbzirkelformiger Teich an einen Kranich erinnert. Der Komplex ist von Trauerweiden und Azaleenpflanzungen umgeben, die das Erscheinungsbild des Ortes das ganze Jahr über prragen.
Die Stätte wurde zunächst als Sukan-ji gegründet und erhielt später ihren Namen, nachdem die Masuda-Herrscherfamilie während der Tenmon-Ära neue Gebäude auf dem südlichen Hang errichtete. Diese Umgestaltung machte den Tempel zu einem wichtigen Zentrum der Rinzai-Zen-Schule in der Provinz.
Der Tempel gehört zur Tofuku-ji-Linie der Rinzai-Schule und beherbergt Architekturelemente der Nanao-Burg, darunter sein Haupteingangstor. Der Komplex zeigt die enge Verbindung zwischen Zen-Buddhismus und der lokalen Herrscherfamilie dieser Region.
Der Tempel liegt etwa drei Kilometer östlich des Bahnhofs Masuda und ist täglich erreichbar. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da das Erkunden der Gärten und Gebäude Gehen über unebene, naturbelassene Wege erfordert.
Der Garten wurde von dem verehrten Mönch-Künstler Sesshu Toyo entworfen, der seine letzten Jahre an diesem Ort verbrachte. Sesshu konzentrierte sich hier auf die Vertiefung seiner Zen-Künstler-Praxis, was dem Garten eine besondere künstlerische Qualität verleiht.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.