Masuda, Küstenstadt in der Präfektur Shimane, Japan
Masuda ist eine Küstenstadt in der Präfektur Shimane, Japan, die sich über bergiges Gelände entlang der Japanischen See erstreckt. Die Stadt liegt nahe der Grenze zur Präfektur Yamaguchi und verbindet Berglandschaften mit Zugang zum Meer.
Der Masuda-Clan beherrschte dieses Gebiet ab dem 12. Jahrhundert und verwandelte es in ein Zentrum der Tuschemalerei. Der Maler Sesshu Toyo lebte und arbeitete hier im 15. Jahrhundert und hinterließ bedeutende künstlerische Spuren.
Das Iwami-Kunstmuseum im Grand-Toit-Zentrum zeigt Objekte aus der Region und wechselnde Ausstellungen über das Erbe der Präfektur Shimane. Besucher können hier Werke lokaler Künstler und traditionelles Handwerk aus den Bergdörfern der Umgebung sehen.
Die Stadt ist über den Flughafen Iwami und die JR-Sanin-Hauptlinie erreichbar, mit regelmäßigen Verbindungen nach Tokio und Osaka. Die bergige Lage macht einen Großteil der Anreise kurvig, daher sollte man zusätzliche Zeit einplanen.
Der Tempel Ikoji wurde 1363 gegründet und besitzt einen Garten, den Sesshu selbst entwarf. Dieser Garten gilt heute als nationale historische Stätte Japans und zeigt die Philosophie des Malers in der Anordnung von Steinen und Pflanzen.
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