Manzoku Inari-jinja, Shinto shrine in Japan
Das Manzoku Inari-jinja ist ein kleines Shinto-Heiligtum in Kyoto mit einfacher Holzarchitektur und gepflegten Wegen. Die Anlage verfügt über Torii-Tore am Eingang, Steinlaternen, eine kleine Haupthalle mit gekrümmtem Dach sowie Fuchs-Statuen, die überall verteilt sind und den Ort prägen.
Das Heiligtum wurde erbaut, um lokale Bauernfamilien und deren Ernten mit Inaris Segen zu versorgen, später kamen auch Stadtbewohner. Der Überlieferung nach besuchte Toyotomi Hideyoshi, eine bedeutende historische Figur, das Heiligtum zum Beten.
Das Heiligtum ist Inari gewidmet, dem Shinto-Gott des Reises und des Wohlstands, und Besucher hinterlassen Wünsche auf Holzplaketten oder bringen kleine Opfergaben dar. Die Praxis zeigt, wie lokale Gläubige ihre Hoffnungen auf Erfolg und Glück in alltäglichen Ritualen ausdrücken, die über Generationen hinweg gepflegt werden.
Das Heiligtum liegt im Higashiyama-Viertel und ist leicht zu erreichen, wenn Sie die Gegend erkunden, da es in der Nähe anderer bekannter Orte liegt. Der Besuch ist einfach: Besucher können ihre Hände am Reinigungsbecken waschen, an der Glocke der Haupthalle läuten und kleine Opfergaben machen oder Wünsche hinterlassen.
Besucher bringen oft kleine Fuchsfiguren mit oder binden Reisstrohbündel an die Zäune als Symbole ihrer Gebete an Inari und die Boten des Gottes. Diese persönlichen Gesten zeigen, wie Menschen ihre Hoffnungen ausdrücken und den Ort durch ihre eigenen Taten bereichern.
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