Ume no miya jinja, Shinto shrine in Japan
Ume no miya jinja ist ein Shinto-Heiligtum in Sakyō-ku, umgeben von alten Bäumen und kleinen Gärten mit ruhigen Wegen. Die einfachen, traditionellen Holzgebäude mit geschwungenen Dächern haben einen zentralen Haupttempel, daneben ein Teepavillon auf einer Insel in einem Teich mit Wasser-Iris, Azaleen und Seerosen.
Der Schrein wurde vor über 1.300 Jahren gegründet und ist einer der wichtigsten sakralen Orte in Kyoto. Er wurde während der frühen Heian-Zeit an seinen jetzigen Standort verlegt und verbindet die Verehrung von Oyamazumi no Mikoto, einem Gott der Berge und des Sake, mit der Geschichte der kaiserlichen Familie.
Der Schrein ist eng mit der Sake-Herstellung verbunden, was man an den Fassern am Eingang sieht. Besucher bemerken, wie diese Verbindung zur Reisbrauerei in der lokalen Kultur präsent ist und wie Handwerker diesen Ort aufsuchen, um um Segen für ihre Arbeit zu bitten.
Der Schrein ist gut mit Bus oder Bahn zu erreichen und liegt in einem ruhigen Teil der Stadt entfernt vom Zentrum. Am besten besuchen Sie in Frühjahr oder Frühsommer, wenn die Gärten in Blüte stehen und der Teich voll von Wasserpflanzen ist.
Der Legende nach erfand der Gott Oyamazumi das Sake-Getränk, um die Geburt seiner Urenkelin zu feiern, was diese Stätte zu einem besonderen Ort für Sake-Brauer macht. Heute besuchen auch Wanderer und Ruhesuchende gerne das Gelände, wo Katzen frei über die Pfade spazieren und einen einladenden Eindruck schaffen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.