Tsushima-jinja, shrine in Taaaramoto, Nara
Tsushima-jinja ist ein kleines Shinto-Heiligtum in der Stadt Tawaramoto in der Präfektur Nara, das Menschen anzieht, die um Glück und Gesundheit beten möchten. Die Anlage verfügt über eine Haupthalle mit einem Altar und einen separaten Gebetsbereich, umgeben von gepflegten Wegen, die von Bäumen beschattet und mit steinernen Laternen gesäumt sind.
Das Heiligtum reicht in seinen Ursprüngen bis mindestens 1125 zurück, wie archäologische Funde belegen, wobei die aktuelle Struktur in der Meiji-Ära errichtet wurde. Es war ursprünglich als Gion-Heiligtum bekannt und wurde umbenannt, als sich die shintoistische und buddhistische Praxis in Japan klarer voneinander trennte.
Das Heiligtum ist Susanoo und Gozu Tennō geweiht, zwei wichtige Gottheiten in der japanischen Volksreligion und Folklore. Besucher sehen häufig Einheimische, die morgens oder abends kommen, um schnelle Segnungen zu erbitten oder für Gesundheit und Glück zu beten.
Der Schrein liegt südlich der Altstadt von Tawaramoto und ist zu Fuß in etwa fünf Minuten vom Bahnhof Tawaramoto erreichbar. Der Ort ist leicht zugänglich und bietet eine ruhige Umgebung für stille Betrachtung oder die Beobachtung traditioneller Rituale.
Eine ausgegrabene Grube aus der mittelalterlichen Zeit auf der Südwestseite des Schreins deutet darauf hin, dass der Ort einst ein befestigtes oder speziell geschütztes Heiligtum war. Dies zeigt, dass dieser Ort in der japanischen Geschichte eine größere Bedeutung hatte, als sein heutiges ruhiges Erscheinungsbild vermuten lässt.
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