Jōshō-Temple, Buddhistischer Tempel in Tawaramoto, Japan
Jōshoō-ji ist ein buddhistischer Tempel mit Holzkonstruktionen und geschwungenen Dächern, die von Pfosten und Balken getragen werden. Der Komplex besteht aus mehreren Gebäuden, die um einen zentralen Hof angeordnet sind, wo auch ein Brunnen für Reinigungsrituale steht.
Der Tempel wurde 1651 während der Edo-Zeit gegründet, einer Periode, in der buddhistische Institutionen ihre Präsenz in Japan erweiterten. Seine Gründung fiel in eine Zeit großer religiöser Aktivität, als viele Tempel in ländlichen Gegenden errichtet wurden.
Der Tempel ist dem Amida-Buddha gewidmet und seine Innenausstattung zeigt, wie dieser Glaube in der Architektur sichtbar wird. Besucher können diese Gestaltungsprinzipien beim Betreten des Hauptgebäudes unmittelbar nachvollziehen.
Besucher sollten mit offenen Schuhen oder in Socken ankommen, da man sich vor dem Betreten innenräume ausziehen muss. Der Tempel ist an den meisten Tagen zugänglich, aber es ist ratsam, vorher nachzufragen, ob gerade Zeremonien stattfinden.
Der Tempel bewahrt eine alte Teknik der Holzverbindung, bei der keine Nägel oder Schrauben verwendet werden. Diese Handwerkstechniken sind von den Gründern bewahrt und durch Reparaturen über Generationen hinweg weitergegeben worden.
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