Oiwa inari Tamiya jinja, Shinto shrine in Japan
Oiwa Inari Tamiya Jinja ist ein kleines Shinto-Heiligtum in Chūō-ku mit einfachen Holzgebäuden und wenigen Bäumen in der Umgebung. Es beherbergt eine Verehrungshalle und ist dem Kami Toyōuke-hime-Okami und Tamiya-Oiwa-Mikoto gewidmet, wo Besucher für ihre Familien und beruflichen Erfolg beten.
Der Ursprung geht auf die frühe Edo-Zeit zurück, als die Familie Tamiya einen privaten Inari-Schrein in ihrem Garten errichtete und ihn später der Öffentlichkeit öffnete. Das Heiligtum wurde 1879 durch Feuer zerstört, dann nach Tokio verlegt und 1952 an seinem ursprünglichen Standort in Samoncho wieder aufgebaut.
Der Name des Schreins stammt von Oiwa, einer Frau aus der frühen Edo-Zeit, die von den Einheimischen als tugendhaft und unterstützend verehrt wurde. Heute kommen Besucher hierher, um sich mit dieser historischen Geschichte verbunden zu fühlen und in diesem stillen Raum mitten in der Stadt zu reflektieren.
Das Heiligtum liegt in der Nähe der Station Hatchobori und ist leicht zu Fuß erreichbar. Der beste Weg, um die stille Atmosphäre zu genießen, ist ein ruhiger Spaziergang durch die Anlage, wo Besucher kleine Holzplaketten und Opfergaben anderer Gläubiger sehen können.
Ein faszinierender Aspekt ist die Verbindung zur berühmten Kabuki-Dichtung Tokaido Yotsuya Kaidan von 1825, die auf Oiwas Geschichte basiert und Schauspieler dazu führte, das Heiligtum vor Aufführungen zu besuchen, um Glück zu erlangen. Obwohl das Stück die Geschichte dramatisierte, war die echte Oiwa für ihre Güte und Unterstützung ihrer Familie bekannt.
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