Changuimun, Stadttor in Seoul, Südkorea.
Das Changuimun ist ein Stadttor in Seoul, das aus Stein errichtet wurde und ein Holztor-Blockhaus hat. Die Struktur markiert die nordwestliche Grenze der historischen Stadtmauer Seouls.
Das Tor wurde 1396 während der Joseon-Dynastie erbaut und später 1741 nach Schäden durch die japanischen Invasionen des 16. Jahrhunderts wieder aufgebaut. Die Rekonstruktion zeigte die Entschlossenheit, diese wichtige Verteidigungsstruktur zu bewahren.
Die inneren Holzbalken zeigen geschnitzte Hühnermotive, die nach koreanischer Tradition böse Geister abwehren sollen. Diese Schnitzereien sind Teil der symbolischen Schutzvorrichtungen, die an historischen Toren üblich waren.
Das Tor liegt im Distrikt Jongno und ist relativ leicht zu Fuß erreichbar, besonders wenn man in der Nähe des historischen Stadtzentrums ist. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da die Umgebung viele Stufen und unebenes Gelände hat.
Das Tor ist das älteste erhaltene kleine Tor der vier untergeordneten Tore, die die historische Festungsmauer Seouls vervollständigten. Seine Langlebigkeit über mehr als 6 Jahrhunderte macht es zu einem der seltenen Überbleibsel aus dieser Periode.
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