Inwangsan, Berggipfel im Bezirk Jongno, Südkorea
Inwangsan erhebt sich auf etwa 338 Meter uber Seoul und zeigt steile felsige Aussenflachen mit naturlichen Formationen, die ein starkes Profil am Himmel bilden. Das Gelande umfasst mehrere Wanderwege unterschiedlicher Schwierigkeit und bietet Aussichtspunkte uber die Stadt.
Wahrend der Joseon-Dynastie im Jahr 1396 wurde die Region als Teil der Hanseong-Festung fortifiziert, um die Hauptstadt zu schutzen. Diese Funktion als Defensionsanlage pragte die Bedeutung des Berges in der fruheren Stadtgeschichte.
Der Berg ist in der koreanischen Tradition als Ort mit spiritueller Bedeutung bekannt, und mehrere Felsformationen tragen Namen wie Gichabawi und Seonbawi, die in lokalen Überlieferungen eine Rolle spielen. Heute nutzen Besucher diese Stätten als Punkte der Kontemplation während ihrer Wanderung.
Besucher konnen uber mehrere Eingange von den U-Bahn-Stationen Dongnimmun oder Muakjae erreichen, und die Wege sind an den meisten Tagen zuganglich. Es ist ratsam, festes Schuhwerk zu tragen, da einige Abschnitte steil und felsig sind.
Zwischen 1968 und 1993 war der Berg fur die Offentlichkeit gesperrt, nachdem nordkoreanische Krafte in die Nahe der Residenz des Prasidenten eingedrungen waren. Diese lange Sperrung machte ihn zu einem Ort mit einer besonderen Geschichte, die heute noch in der lokalen Erinnerung lebendig ist.
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