Mongchontoseong, Alte Erdfestung im Olympiapark, Seoul, Südkorea
Mongchontoseong ist eine Erdburg aus der Antike und Teil des Olympiaparks in Seoul. Die Befestigungswälle strecken sich über mehrere Kilometer und zeigen noch heute, wie Menschen ein großes Gebiet mit starken Mauern aus Erde und Stein schützten.
Diese Erdburg entstand im 3. oder 4. Jahrhundert während der Baekje-Zeit als Teil der Hauptstadtanlage Wiryeseong. Sie zeigt, wie eines der drei großen alten koreanischen Reiche sein Gebiet verteidigte.
Der Name Mongchontoseong bezieht sich auf die Art, wie die Bewohner des Baekje-Reichs ihre Siedlungen verteidigten und organisierten. Besucher können heute noch alte Wohngruben sehen, die zeigen, wie Menschen damals lebten und ihre Häuser in den Boden gruben.
Der Ort ist gut erreichbar und kann zu Fuß erkundet werden, mit einem Wanderweg, der um die gesamte Anlage führt. Die beste Zeit zum Besuchen ist früh am Morgen oder am späten Nachmittag, wenn es weniger voll ist und das Licht schöner wird.
Die Anlage wurde Austragungsort für den Laufwettbewerb des modernen Fünfkampfs bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul. Dies verbindet einen antiken Ort mit einem wichtigen Moment der modernen Sportgeschichte.
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