Pungnaptoseong, Erdenfestungsruinen in Pungnap-dong, Seoul, Südkorea
Pungnaptoseong ist eine alte Festungsanlage, deren Mauern sich über mehrere Kilometer entlang eines Flusses erstrecken und aus verdichteten Erdschichten mit Sand und Steinen aufgebaut sind. Die Struktur zeigt, wie Menschen aus dieser Zeit massive Verteidigungsanlagen bauten.
Die Festung entstand als Teil einer frühen Hauptstadt und spielte eine Schlüsselrolle beim Schutz des Reiches vor Eindringlingen. Nach einigen Jahrhunderten wurde sie durch äußere Kräfte zerstört und später aufgegeben.
Der Ort trägt den Namen der umliegenden Gegend und zeigt, wie Menschen hier während der Baekje-Zeit lebten und arbeiteten. An den Resten kann man sehen, wie die Siedlung organisiert war und welche Handwerkstechniken damals üblich waren.
Besucher können entlang der erhaltenen Erdwälle spazieren und die alte Bauweise aus nächster Nähe betrachten. Es ist hilfreich, bequeme Schuhe zu tragen, da die Wege über unebenes Gelände führen.
Die Mauern wurden mit einer ausgeklügelten Schichtungstechnik gebaut, bei der Sand und Kieselsteine verdichtet und mit glattem Stein versehen wurden. Diese Konstruktionsmethode war damals fortgeschritten und ermöglichte stabile, lange haltbare Strukturen.
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