Olympic Bridge, Straßenbrücke über den Han-Fluss in Seoul, Südkorea.
Die Olympic Bridge ist eine Straßenbrücke, die den Han-Fluss überquert und die Bezirke Gwangjin und Songpa mit einer Stahlbetonkonstruktion verbindet. Die Brücke hat mehrere Spuren für Fahrzeuge und wird täglich von Tausenden Autos befahren, die zwischen den östlichen Stadtteilen pendeln.
Der Bau begann 1985 und wurde durch einen Unfall während der Konstruktion verzögert, bevor die Brücke 1990 nach den Spielen fertiggestellt wurde. Das Projekt war Teil der schnellen Modernisierung Südkoreas in den 1980er Jahren und trug zur Verbindung der Stadtteile bei.
Die Brücke ist nach den Olympischen Spielen benannt, die 1988 in Seoul stattfanden, und steht für die ehrgeizigen Infrastrukturprojekte dieser Ära. Sie prägt das Stadtbild und ist ein alltäglicher Anblick für Pendler und Besucher, die die östlichen Bezirke durchqueren.
Die Brücke ist für Fußgänger nicht zugänglich und dient ausschließlich dem Motorfahrzeugverkehr zwischen den östlichen Bezirken. Beste Besichtigungsplätze befinden sich entlang der Uferpromenaden auf beiden Seiten des Han-Flusses, wo man die Konstruktion von außen sehen kann.
Ein Militärhubschrauber versuchte 2001, eine Skulptur auf der Brückenkonstruktion zu positionieren, war aber in einen Unfall verwickelt. Das Ereignis ist in der lokalen Geschichte bekannt und erinnert an die Risiken solch ehrgeiziger Projekte.
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