Kokshetau National Park, Nationalpark in Nordkasachstan
Das Kokshetau Nationalpark ist ein geschütztes Gebiet in Nord-Kasachstan, das sich über mehr als 180.000 Hektar erstreckt und unterschiedliche Landschaften verbindet. Die Region zeigt Bergwälder, Seen und Steppen in einer Zone zwischen sibirischer Taiga und südlichen Graslandschaften.
Das Schutzgebiet wurde 1996 gegründet, um Landschaften und archäologische Stätten zu bewahren. In der Region befinden sich alte Botai-Siedlungen, wo bereits vor Jahrtausenden die Domestizierung von Pferden stattfand.
Das Denkmal für Karasai und Agyntai Batyr erinnert an zwei Kazachen, die ihre Heimat gegen Invasionen verteidigten und sind heute zentrale Wahrzeichen für Besucher. Die Orte werden von Einheimischen als wichtige Stätten ihrer Geschichte besucht und gepflegt.
Besucher können verschiedene Wanderwege und Bustouren nutzen, um das Gelände zu erkunden und die unterschiedlichen Landschaftstypen zu sehen. Für Naturliebhaber gibt es auch Wasserwege, die weitere Perspektiven auf die Seen und umliegenden Gebiete bieten.
Der See Shalkar bietet Wasser mit hohem Salzgehalt und mineralhaltigem Schlamm, die von Menschen für therapeutische Behandlungen genutzt werden. Diese natürliche Besonderheit lockt Besucher an, die von den heilenden Eigenschaften der Mineralien profitieren möchten.
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