Imlil, Siedlung in Marokko
Imlil ist ein Bergdorf im Toubkal-Tal in den Hohen Atlasgebirgen der Provinz Al Haouz in Marokko, auf etwa 1.800 Metern Höhe gelegen. Es besteht aus Steinhäusern, die sich an felsige Hänge schmiegen, und engen Wegen, die durch terrassierte Gärten mit Walnuss- und Obstbäumen führen.
Das Dorf wurde ursprünglich von Amazigh-Bergbauern bewohnt, die Walnüsse, Äpfel und Kirschen anbauten und das Land über Generationen hinweg terrassierten. Mit dem Aufkommen des Bergtourismus und dem wachsenden Interesse an der Besteigung des Toubkal verwandelte sich Imlil in einen bekannten Ausgangspunkt für Trekking.
Der Name Imlil stammt aus dem Berberischen und bedeutet so viel wie "Wasser" oder bezieht sich auf eine Quelle, was die Bedeutung des Wassers in diesem trockenen Gebirge widerspiegelt. Im Dorf sieht man täglich Maultiere und Esel als Transportmittel, während die Bewohner traditionelle Kleidung tragen.
Imlil liegt etwa anderthalb Stunden von Marrakesch entfernt und ist per Sammeltaxi oder Minibus über kurvenreiche Bergstraßen erreichbar. Für kühle Nächte ist warme Kleidung empfehlenswert, da der Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht erheblich sein kann, besonders im Winter.
Das Dorf liegt am Fuß des Jebel Toubkal, dem höchsten Gipfel Nordafrikas, und ist der letzte Ort mit Straßenanbindung vor dem Aufstieg. Das bedeutet, dass alle Ausrüstung, alle Lebensmittel und alle Materialien für die Berghütten höher oben von hier aus auf Maultieren transportiert werden.
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