Bou Jeloud Mosque, Moschee aus dem 13. Jahrhundert nahe dem Bou Jeloud Platz, Fes, Marokko
Die Bou Jeloud Moschee in Fez ist ein Gebaeude mit charakteristischen Hufeisenbogen, die massive Backsteinsaeulen tragen und einen Gebetraum stutzen. Der zentrale Innenhof enthalt einen Springbrunnen und wird von hohen Mauern umgeben, die die Struktur praeqen.
Die Moschee wurde zwischen 1184 und 1199 waehrend der Almohaden-Periode unter Abu Yusuf Yaqub al-Mansur erbaut und ersetzt an dieser Stelle ein aelteres Almoraviden-Fort. Waehrend der Mariniden-Herrschaft im 13. Jahrhundert kam eine weitere Benutzung und moegliche Umgestaltungen hinzu.
Die Moschee ist ein wichtiger Treffpunkt für sunnitische Gläubige in der Altstadt von Fez und bietet tägliche Gebete sowie religiöse Unterricht an. Sie wird von lokalen Bewohnern regelmäßig besucht und ist eng mit dem religiösen Leben der Stadt verwoben.
Besucher sollten mit bedeckten Schultern und Knien kommen und ihre Schuhe vor dem Betreten ausziehen. Es ist ratsam, waehrend der angezeigten Gebetszeiten zu vermeiden, wenn moglich, da der Platz dann intensiv genutzt wird.
Der Minarett traegt eine der fruehesten bekannten Stiftungsinschriften der Mariniden-Dynastie und ist damit ein seltenes Beispiel frueher dynastischer Beschriftung auf Monumenten. Diese Inschrift vom Anfang des 13. Jahrhunderts ist fuer Geschichtsschuetzer von besonderer Bedeutung.
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