Mnebhi Palace, Palastresidenz im Medina-Viertel, Fez, Marokko
Mnebhi Palace ist ein ehemaliges Wohnhaus im Medina-Viertel von Fez mit wertvollen architektonischen Merkmalen, darunter eine hohe Holzkuppel, die von vier Säulen getragen wird, und Wände mit feinem Zellij-Mosaik und Brunnen. Der Innenkomplex wird heute als Restaurant genutzt und zeigt die Raumanordnung und Handwerkstechniken, die in Fez für wohlhabende Haushalte typisch waren.
Das Gebäude wurde als Privatresidenz für eine einflussreiche Familie erbaut und gewann internationale Bedeutung, als der französische Marschall Lyautey es während der Verhandlungen nutzte, die zur französischen Kontrolle über Marokko führten. Der Palast wurde somit unwillkürlich zu einem wichtigen Ort in Marokkos Übergang zur Kolonialherrschaft.
Der Palast zeigt traditionelle marokkanische Architektur durch seine Empfangssäle, Innenhöfe mit Brunnen und aufwändige Mosaikdekorationen aus Zellij-Fliesen. Diese Räume spiegeln wider, wie wohlhabende Familien in Fez während ihrer besten Zeit lebten und ihre Gäste empfingen.
Der Palast befindet sich auf der Tala'a Seghira-Straße in der Altstadt und kann heute als Restaurant mit Dachterrasse besucht werden. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da die Medina aus engen, unebenen Gassen besteht, und es empfiehlt sich, früher am Tag zu kommen, wenn es ruhiger ist.
Der Komplex enthält drei separate Gärten mit Wasserspielen, die jeweils unterschiedliche Funktionen hatten - von Küchenkräutern bis zu Zierpflanzen für die Familie. Diese verschiedenen Gartenbereiche zeigen, wie wohlhabende Haushalte Fez' Wasser und Grünflächen sorgfältig nutzten.
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