Mongol Daguur, Geschütztes Feuchtgebiet in der Provinz Dornod, Mongolei
Mongol Daguur ist ein ausgedehntes Schutzgebiet im Osten der Mongolei mit unterschiedlichsten Landschaften: Steppen, felsige Erhebungen, Sanddünen und ausgedehnte Feuchtgebiete erstrecken sich über ein riesiges Gebiet nahe der russischen Grenze. Die Vielfalt dieser Lebensraume macht den Ort zu einem wichtigen Zufluchtsort für unzahlige Tierarten.
Das Gebiet wurde 2005 als UNESCO-Biospharenreservat anerkannt und erhielt damit internationalen Schutzstatus fur seine Okosysteme. Diese Anerkennung markierte einen entscheidenden Wendepunkt in den Bemuhuingen, diese Landschaft und ihre Bewohner fur die Zukunft zu bewahren.
Die Gegend war lange Zeit Heimat von Nomadenvölkern, die ihre Herden über die Steppen trieben und dabei eine enge Beziehung zur Landschaft entwickelten. Diese traditionelle Lebensweise prägt bis heute das Verständnis der Menschen für den Umgang mit der Natur und dem Schutz dieser weiten Flächen.
Der Zugang zu diesem Schutzgebiet ist begrenzt und an bestimmte Zeiten und Zonen gebunden, um die empfindliche Natur zu schutzen. Besucher sollten sich vorher informieren, welche Areale betreten werden durfen und sich auf extreme Wetterbedingungen in dieser abgelegenen Region vorbereiten.
Weissnaeckige Kraniche wahlen diese Moorlandschaften speziell zum Bruten aus, was diese Region zu einem kritischen Zufluchtsort fur diese seltene Vogelart macht. Gleichzeitig durchstreifen Mongolische Gazellen die Grassteppen auf ihren jahreszeitlichen Wanderungen, was den Ort zu einem Fenster in die alte Tierwelt Asiens macht.
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