Liao Shangjing site, Archäologische Stätte in Lindong, Innere Mongolei, China
Die Liao-Shangjing-Stätte ist eine archäologische Anlage in Innermongolien mit zwei unterschiedlichen Bereichen: eine kaiserliche Stadt im Norden und ein Siedlungsgebiet im Süden, die durch Mauern verbunden sind. Das Museum vor Ort beherbergt über 113.000 Kulturgüter, darunter Kunstwerke von nationaler Bedeutung.
Die Anlage diente von 918 bis 1120 als Hauptstadt der Khitan-Liao-Dynastie und war während dieser Zeit ein Zentrum der Macht in Nordostchina. Die lange Herrschaft prägte die Region und hinterließ tiefe Spuren in Architektur und Gesellschaft.
Die Ausgrabungen zeigen buddhistische Kunstwerke, Pagoden und Heiligtümer, die den starken religiösen Einfluss während der Liao-Dynastie offenbaren. Diese Funde verdeutlichen, wie Glaube und tägliches Leben hier miteinander verwoben waren.
Der Ort ist am besten während der wärmeren Monate zu besuchen, wenn die archäologischen Ausgrabungen und Außenbereiche leicht zugänglich sind. Das Museum bietet überdachte Bereiche, wo man die Sammlung an kühlen oder regnerischen Tagen in Ruhe erforschen kann.
Die Stadt war nach dem chinesischen Schriftzeichen '日' angelegt und verband nomadische und sesshafte Bevölkerungen durch ihre besondere Stadtplanung. Diese Struktur zeigt, wie zwei unterschiedliche Lebensweisen hier nebeneinander existierten.
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