Innere Mongolei, Autonome Region im Norden Chinas
Die Autonome Region erstreckt sich über weite Graslandschaften, Wälder und Wüstengebiete zwischen der Mongolei und den nördlichen chinesischen Provinzen. Flüsse durchqueren die Ebenen, während Berge im Westen aufragen und die Landschaft von offenen Horizonten bis zu dichten Waldgebieten wechselt.
Die Region wurde 1947 als erste autonome Region Chinas gegründet und spiegelt eine lange Geschichte nomadischer Völker wider, die hier über Jahrhunderte lebten. Diese Verwaltungsform sollte die kulturellen Besonderheiten der lokalen Bevölkerung bewahren und gleichzeitig die Integration in den chinesischen Staat fördern.
In den Sommermonaten finden überall traditionelle Sportveranstaltungen statt, bei denen Reiter, Ringer und Bogenschützen ihre Fähigkeiten zeigen. Besucher können auch nomadischen Familien begegnen, die weiterhin in runden Jurten leben und ihre Herden über die Weiden ziehen.
Das Gebiet ist weit und Entfernungen zwischen Städten können mehrere Stunden Fahrt bedeuten, daher ist es ratsam, Reisen gut zu planen. Das Klima reicht von trockenen Wüstenregionen bis zu kühlen Berggebieten, weshalb Besucher Kleidung für unterschiedliche Temperaturen mitbringen sollten.
Die Xilingol-Grassteppe beheimatet eine kleine Population wilder Pferde, die zu den letzten ihrer Art in Asien gehören. Traditionelle Hirten führen weiterhin ihre Herden über die Weiden und folgen dabei den Wechseln der Jahreszeiten und dem Wachstum des Grases.
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