Plac Marszałka Józefa Piłsudskiego, Hauptplatz in Śródmieście, Warschau, Polen.
Der Platz ist ein großzügiger öffentlicher Raum in Śródmieście zwischen den Königlichen Gärten und der Kunstgalerie Zachęta, einer der ausgedehntesten Plätze in Warschau. Die Fläche wird durch die Kolonnade an einer Seite definiert und bildet eine offene Szenerie, auf die mehrere wichtige Straßen treffen.
Der Platz entstand in der frühen 18. Jahrhundert als Königlicher Platz und hielt sich unter verschiedenen Namen, darunter Platz des Sieges während der deutschen Besetzung. Nach dem Krieg erhielt er seinen heutigen Namen zu Ehren des polnischen Anführers Józef Piłsudski.
Der Platz ist Heimat des Denkmals für den Unbekannten Soldaten, das in der erhaltenen Säulenhalle des während des Zweiten Weltkriegs zerstörten Königlichen Schlosses untergebracht ist. Dieses Denkmal ist ein zentraler Ort der Erinnerung und des Gedenkens in Warschau.
Das Platz ist leicht mit der Metro erreichbar, die zur Station Nowy Świat-Uniwersytet führt, von der aus ein kurzer Spaziergang nördlich das Zentrum durchquert. Die beste Zeit zum Besuchen ist am Morgen oder späten Nachmittag, wenn die Sonne günstiger für Fotos ist und weniger Touristen da sind.
In 1979 fand hier eine wichtige Papstmesse statt, die ein wendepunktmoment für viele Menschen war und sich danach ein Steinkreuz auf dem Platz aufstellen ließ. Der Ort wurde damit zu einem Symbol für religiöse und nationale Bedeutung über Jahrzehnte hinweg.
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