Muzeum w Kwidzynie, Museum in Polen
Das Muzeum w Kwidzynie befindet sich in einem mittelalterlichen Schloss, das 1950 restauriert wurde und mehrere Dauerausstellungen beherbergt. Die Sammlungen umfassen archäologische Funde, Kunstdrucke, mittelalterliche Folterwerkzeuge, eine Bombarde aus dem 15. Jahrhundert, ethnografische Gegenstände wie bemalte Möbel und Keramik sowie präparierte Tiere und Skelette.
Das Schloss wurde von den Deutschritterorden erbaut und erhielt 1973 seinen Status als Zweigstelle des Marienburg-Museums, das seine Sammlungen über die Grenzen des Ortes hinaus erweiterte. Die Bombarde aus dem 15. Jahrhundert stammt aus der Zeit der Teutonischen Ordnung und verdeutlicht die mittelalterliche Verteidigungsgeschichte der Region.
Der Name Kwidzyn stammt aus alter slawischer Tradition und das Schloss war Sitz der Domherren, was sich in der religiösen Architektur und den sakralen Kunstwerken widerspiegelt. Die Ausstellung zeigt bemalte Möbel, Keramik und Holztruhen aus der Region, die den Alltag und die Handwerkstradition der lokalen Bevölkerung vom Mittelalter bis zur Neuzeit dokumentieren.
Die Ausstellungen sind von Mittwoch bis Sonntag geöffnet und ermöglichen freien Zugang zu den meisten Räumen, obwohl die Turmbereiche möglicherweise separate Eintrittskarten erfordern. Der Standort im Zentrum von Kwidzyn ist leicht zugänglich und bietet gute Sicht auf die umgebende Architektur und die benachbarte Kathedrale.
Im Museum befindet sich das berühmte Juranda-Kabinett, ein Folterwerkzeug, das im Film Die Kreuzfahrer zu sehen ist und wegen seiner einprägsamen Namen wie spanische Geige regionale Aufmerksamkeit erhielt. Die Sammlung beherbergt auch Tierpräparate wie Auerhahn und Trappe, die für Kinder wegen ihrer exotischen und lokalen Vielfalt besonders faszinierend sind.
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