Kwidzyn, Mittelalterliche Stadt im Powiat kwidzyński, Polen
Kwidzyn ist eine Stadt im Landkreis Kwidzyń in Polen, die sich entlang des Liwa-Flusses erstreckt und gotische Backsteinbauten mit Wohnvierteln aus dem 20. Jahrhundert verbindet. Die Innenstadt gruppiert sich um eine zentrale Achse, die vom Schloss bis zum Markt verläuft.
Die Ritter des Deutschen Ordens errichteten hier ab 1233 eine Festung, die zum Sitz der Bischöfe von Pomesanien wurde. Nach der Reformation wechselte der Ort mehrmals die Herrschaft, bevor er nach dem Zweiten Weltkrieg an Polen fiel.
Der Name stammt vom slawischen Wort für Blume und spiegelt die mittelalterliche Besiedlung wider. Heute nutzen Einwohner den Marktplatz als Treffpunkt, wo sich Cafés und kleine Läden zwischen historischen Fassaden befinden.
Besucher können die Altstadt zu Fuß erkunden, da die wichtigsten Sehenswürdigkeiten nahe beieinander liegen. Die Stadt ist von Gdańsk aus mit dem Regionalzug oder Bus erreichbar, die Fahrt dauert etwa eine Stunde.
Die Kathedrale zeigt eine der seltenen mittelalterlichen Toilettenanlagen, die außerhalb der Hauptmauer in einem separaten Turm untergebracht waren. Dieser Turm steht heute noch und ist durch eine überdachte Brücke mit dem Hauptgebäude verbunden.
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