Gusch Katif, Ehemaliger israelischer Siedlungsblock im Gazastreifen, Palästina
Gush Katif war ein Siedlungsblock aus 17 Gemeinden im sudlichen Gasastreifen zwischen Rafah und Khan Yunis. Das Gebiet war geprägt durch Wohnhäuser, Schulen, religiöse Zentren und ausgedehnte Gewächshäuser.
Nach dem Krieg von 1967 errichtete Israel Gush Katif im Gazastreifen und kontrollierte das Gebiet etwa 38 Jahre lang. 2005 zog sich Israel zurück und verlegte die rund 8.600 Bewohner im Rahmen des Gazaabzugs.
Die Siedlungen waren Zentren landwirtschaftlicher Aktivität mit Gewächshäusern, die Gemüse und Blumen anbauten. Die Bewohner entwickelten eine starke Gemeinschaftskultur rund um religiöse Studium und Landwirtschaft.
Das Gebiet ist heute fur Besucher nicht zuganglich, da es sich in einem militarischen und politischen Konfliktgebiet befindet. Informationen uber die fruhere Siedlung sind durch Museen und Archive in Israel erhaltlich.
Ehemalige Bewohner errichteten ein Gedenkmuseum in Jerusalem, das Artefakte und Dokumente aus ihrer Zeit in den Gazagemeinden bewahrt. Das Museum dient als Erinnerungstaette fur die Geschichte der Siedlung und ihrer Evakuierung.
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