Khan Yunis Camp, Flüchtlingslager im südlichen Gazastreifen, Palästina.
Khan Yunis Camp ist ein Flüchtlingslager in der südlichen Gazastreife und beherbergt über 70.000 Menschen in dicht gebauten Wohngebäuden und engen Gassen. Die Siedlung erstreckt sich in der Nähe der Stadt Khan Yunis und ist geprägt von einfachen Betonstrukturen, die eng beieinander stehen.
Das Lager wurde 1949 gegründet, nachdem etwa 35.000 Palästinenser während des Konflikts von 1948 zwischen arabischen Staaten und Israel ihre Häuser verlassen hatten. Seitdem hat sich die Bevölkerung erheblich vergrößert, während die ursprüngliche Siedlung zur Grundlage für ein permanentes Gemeinwesen wurde.
Die UNRWA-Schulen im Lager bilden tausende Schüler aus und bewahren die palästinensische Kulturidentität durch spezielle Programme.
Besucher sollten wissen, dass es begrenzte Einrichtungen und grundlegende Dienstleistungen gibt, die teilweise von internationalen Organisationen bereitgestellt werden. Die Navigation ist schwierig durch die engen, labyrinthartigen Straßen, und es gibt wenige formale Zufahrtsrouten oder Parkplätze.
Das Lager liegt unmittelbar an der ägyptischen Grenze, was den Handel und den Austausch mit dem benachbarten Ägypten prägt. Diese Lage hat über Jahrzehnte hinweg kleine Geschäfte und informelle Märkte gefördert, die den lokalen Alltag definieren.
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