Manege Sankt Petersburg, Ausstellungshalle am Sankt-Isaaks-Platz, Russland
Der Saint Petersburg Manege ist ein Ausstellungsgebäude auf dem Platz des Heiligen Isaak mit klassizistischen Merkmalen wie gewölbten Fenstern und acht dorischen Säulen, die ein Portikus an der Hauptfassade tragen. Die Innenräume sind so gestaltet, dass sie flexible Ausstellungsflächen für wechselnde Kunstpräsentationen bieten.
Das Gebäude wurde von Giacomo Quarenghi zwischen 1804 und 1807 als Reitstall für die kaiserliche Gardereiterei in neoklassischem Stil entworfen und erbaut. Nach der Gründung der Sowjetunion wurde sein Zweck gewandelt und es entwickelte sich zu einem Zentrum für zeitgenössische Kunstausstellungen.
Der Manege-Saal zeigt heute Kunstausstellungen und Kulturveranstaltungen, die lokale und internationale Künstler zusammenbringen. Die Räume dienen als Ort für Austausch zwischen verschiedenen künstlerischen Traditionen und ermöglichen Besuchern, aktuelle Werke und Performances zu erleben.
Das Gebäude ist über die U-Bahn-Station Admiralteyskaya leicht erreichbar, und die Öffnungszeiten sind für die meisten Wochentage von 11 bis 20 Uhr. Eine gute Vorbereitung mit Blick auf aktuelle Ausstellungen hilft, die Besuchsdauer optimal zu nutzen.
Die Fassade zeigt Marmorstatuen von Kastor und Pollux neben ihren Pferden, die eine italienische Fontäne nachbilden. Diese Repliken wurden vom Bildhauer Paolo Triscornia geschaffen und verleihen dem Gebäude eine besondere klassische Note.
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