Moda, Küstenviertel in Kadıköy, Türkei
Moda ist ein Wohnviertel auf der Halbinsel zwischen dem Zentrum Kadıköys und dem Bach Kurbağalıdere, das sich zum Marmarameer öffnet. Hier finden sich Wohnstraßen, Cafés und Uferpromenaden, die ein entspanntes Leben am Wasser ermöglichen.
In den 1870er Jahren entstand das Viertel als Wohngebiet, als wohlhabende Familien nicht-muslimischen Glaubens hier zahlreiche Villen errichteten. Diese architektonische Blütezeit prägte das Gesicht der Gegend dauerhaft.
Das Viertel hat mehrere Kirchen unterschiedlicher Glaubensrichtungen, darunter armenische, griechisch-orthodoxe und anglikanische Gebetsstätten, die das religiöse Leben prägen. Zusammen mit Theatern und dem Süreyya Opernhaus bilden diese Orte das kulturelle Zentrum für Einwohner und Besucher.
Die historische Straßenbahn Kadıköy-Moda verbindet das Viertel mit dem Stadtzentrum, während der renovierte Moda-Pier Fährverbindungen anbietet. Beide Verkehrsmittel ermöglichen eine bequeme An- und Abreise.
Im früheren Whittall-Herrenhaus befindet sich heute das Barış Manço Museum mit persönlichen Gegenständen und Dokumenten des türkischen Rockmusiker. Das Haus selbst erzählt zwei verschiedene Geschichten: eine der Vergangenheit und eine des modernen Musikerbes.
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