East India House, Verwaltungsgebäude in City of London, England
Das East India House war ein vierstöckiges neoklassizistisches Gebäude mit symmetrischen Fassaden und großen säulengestützten Eingängen an der Leadenhall Street. Die Außenmauern trugen kunstvolle Verzierungen, die verschiedene indische Regionen darstellten und die wirtschaftliche Ausrichtung des Ortes widerspiegelten.
Der Bau wurde 1729 errichtet und diente der East India Company über ein Jahrhundert lang als Hauptquartier für die Verwaltung ihrer Handelsoperationen. Nach 1858 übernahm die britische Regierung die direkten Kontrolle über Indien und das Gebäude verlor seine ursprüngliche Funktion.
Das Gebäude war Schauplatz von Treffen zwischen Kaufleuten und Vertretern aus fernen Ländern, wo über Handel und politische Beziehungen verhandelt wurde. Besucher konnten hier die Machtverhältnisse der Zeit nachvollziehen, die diesen Ort zu einem Zentrum der kommerziellen und politischen Entscheidungen machten.
Das Gebäude steht in einem zentralen Bereich des City of London, wo es gut mit anderen historischen Stätten und der U-Bahn erreichbar ist. Die Gegend ist überwiegend von modernen Bürogebäuden umgeben, daher sollten Besucher Zeit für eine genauere Betrachtung der Architektur einplanen.
Das Gebäude beherbergte eine Sammlung von Kunstwerken und Gegenständen aus Asien, darunter rare Objekte, die heute in den Asien-Sammlungen der British Library aufbewahrt werden. Diese Gegenstände erzählen von den Handelsverbindungen und dem kulturellen Austausch, der durch diesen Ort geprägt wurde.
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